Frau geht spazieren

Mein Jahr 2018...

Ein kunterbunter Jahresrückblick

Puh war das ein Jahr! Es hat sich so viel verändert, bewegt und entwickelt. Ich habe so viel fotografiert und auf diesem Gebiet gelernt wie nie zuvor. Ich habe eine Menge neue Leute kennen gelernt und Kunden glücklich gemacht... und doch ist noch meeeega viel Luft nach oben und ich habe viele Pläne. Aber zuvor gibt es erst einmal einen kuntenbunten Rückblick auf ein paar Shootings aus dem Jahr 2018. Ich habe einfach willkürlich ein paar Fotos rausgepickt. Ja, es ist bunt. Okay, es ist sogar ziemlich sehr bunt. Aber vor allem sehe ich viele lachende Menschen und glückliche Gesichter. YES!

Was ist alles passiert in diesem Jahr? Der größte Schritt war für mich ganz sicher der Umzug von Thüringen nach Bayern. Das habt ihr ja alle mitbekommen. Das hat mich echt ganz schön viel Kraft gekostet. Jeder von euch weiß, wie viel Arbeit so ein Umzug macht. Alleine das Ausmisten und Einpacken der (immer noch massig) übrig gebliebenen Gegenstände, das Koordinieren aller Termine drumherum, nicht zuletzt die damit zusammenhängenden Behördengänge und anderer Papierkram. Dazu kam die neue Umgebung - ich bin ja schließlich nicht nur ein paar Straßen weiter weg gezogen sondern 400 km. Aber ich muss sagen: Bisher habe ich in Niederbayern wirklich nur freundliche Menschen kennen gelernt. Ich bin (als Ossi :-P) noch nirgends auf Ablehnung gestoßen. DANKE an dieser Stelle an meine neuen Landsleute. Ihr seid MEGA!

Außerdem hat meine Tochter ihr Abitur gemacht, ebenfalls eine aufregende Sache. Auch das weiß jeder, dessen Kinder selbst schon aus dem Schulalter entwachsen sind: Die Zeit nach dem Schulabschluss ist - würde ich behaupten - ähnlich turbulent wie der Schulanfang - nur andersrum ;-) Aber auch hier kehrt irgendwann wieder Ruhe ein.

Fotografisch hat sich so einiges getan. Viele Menschen haben mir ihr Vertrauen geschenkt und mich gebucht - ob Portrait-, Familien-, Freundinnenshooting oder Junggesellinnenabschied und allem voran durfte ich natürlich auch Hochzeiten begleiten und unzählige Paarshootings machen. Privat habe ich mit meinem Mann nochmal die charismatischen Ruinen der Heilstätten in Beelitz besucht und ein paar letzte Fotos geschossen, bevor die Gebäude endgültig von der Liste der Lostplaces verschwinden. Da könnte ich ja mal einen Blogpost draus machen :-)

Lang ersehnte Foto-Workshops standen in 2018 auf dem Programm. Dabei bin ich auch unbequeme Themen angegangen, die wirklich Arbeit bedeuten und mir auf der anderen Seite aber unheimlich wichtig waren, weil ich besser werden, vor schwierigen Lichtsituationen keine Angst mehr haben und meinen Kunden tolle Erinnerungen schaffen möchte. Mein Dank gilt hier vor allem Hannah L & Team und ihrem tollen Blitz-Workshop! Meine Brautpaare 2019 können schon von dem erworbenen Wissen und den neuen Techniken profitieren.

Im August ist meine neue Website online gegangen. Jeder, der eine Website betreibt, weiß, wie viel Arbeit darin steckt und dass während dem Rumbasteln an so einer Seite die Stunden wie Sandkörner durch die Sanduhr rieseln - ohne dass man nach einem Tag besonders viel sieht. Aber gerade wir Fotografen sind auf das Zeigen unserer "Produkte" so stark angewiesen... (im Gegensatz zu einem Zahnarzt zum Beispiel), da ist eine schöne Website unverzichtbar. Und ich darf auch ein wenig stolz sein, würde ich meinen. JA, man darf sich auch mal selbst loben. Vor allem muss ich aber auch der Werbeagentur Madmoses Landshut für die tolle Umsetzung danken.

Was habe ich gerlernt in 2018? Vor allem habe ich gelernt, dass ich mir mehr selbst vertrauen muss. Es gibt so viele Leute, die einfach drauf los fotografieren, die aber - mit Verlaub - noch so einige Workshops nötig hätten. Aber was haben sie mir voraus? Richtig: Sie zweifeln nicht lange, sie machen einfach. Sie sind überzeugt von sich und gelangen auf diese Weise zu mehr Bekanntheit und Aufträgen. Ich bin aber mehr der ruhige, introvertierte Typ und haue nicht so gerne "auf die Kacke" (sorry für den Kraftausdruck). Naja, jeder der mich kennt, weiß was ich meine. Übertriebener Perfektionismus kann die Kreativität und den Mut zum Handeln wirklich behindern. An dieser Schraube muss ich noch ein wenig drehen.

Joa, im Januar 2019 geht es bei mir schon volle Kanne los mit Verlobungsshooting, Workshop, Messebesuch, mein eigener Stand auf der Hochzeitsmesse Zauberfest in der ESKARA Essenbach - ja sogar eine Hochzeit steht im Januar schon an. Leute, ich habe es im Gefühl: Das wird ein tolles Jahr. Ich mache mir nichts vor: Es wird wieder arbeitsreich und anstrengend und bestimmt kommen nach der ein oder anderen Ganztagsreportage leise Flüche aus meinem Munde, weil jeder Armmuskel schmerzt - aber zufriedene Bräute, glückliche Familien und Mädels, die kaum glauben können, wie toll sie auf Fotos aussehen... DAS ist doch alle Mühe Wert.

Ihr Lieben, ich danke JEDEM von euch für das Mitlesen, Anschauen und Zuhören, für eure Unterstützung - wie auch immer sie ausgesehen hat, für eure Kritik und Anregung, Rat und Tat und hoffe, wir sehen uns alle im neuen Jahr gesund und munter wieder. Rutscht gut rein. PROST NEUJAHR!

Eure verrückte Fotoliesl

Denise :)

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